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USA West / Rubicon Trail

Mein 1. Offroadkurs in Amerika
USA West / Rubicon Trail

RUBICON TRAIL

Behandle das Auto wie Deine Freundin am ersten Abend - sanft und vorsichtig. Das waren die Begrüßungsworte von Harald Pietschmann. Mache alles extrem langsam. Lenke den Toyota wie ein Schiff und lenke so wenig wie möglich. Diese und noch viele andere gute Ratschläge werden mir immer in Erinnerung bleiben, da jeder Tip mit einem unvergeßlichen Erlebnis auf dieser weltbekannten "Offroad-Straße" verbunden war. Die herrlichen Steaks, die Nächte unter freiem Himmel, die Lagerfeuergeschichten sowie die schönen Sonnenauf- und Untergänge haben die Fahrerlebnisse nochmals potenziert. Lediglich der Wasserfall bei Rubicon Springs konnte etwas Abkühlung in meine Gefühlswelt bringen. Um diesen phantastischen Abenteuerurlaub genauer zu beschreiben, fehlen mir die Worte. Ich bedanke und verabschiede mich mit einem Salutschuß aus der Kartoffelkanone von Andreas, Axel, Christian,Georg, Harald und Hartmut.

USA WEST

In nur 13 Stunden brachte uns die LUFTHANSA Anfang Juni 98 von Wien via München NACH SAN FRANCISCO. Vermutlich als Strafe für die verfrühte Landung mußte unser Airbus 1 Stunde am Flugfeld herumfahren. Da wir schon in München am "Blue Lane" Schalter unsere Pässe hergezeigt haben, war die Zollabfertigung sehr schnell. Der bestellter Leihwagen war nicht verfügbar und daher machten wir uns im Jeep Wrangler auf die Reise. Am Hwy 1 fahren wir die wunderschöne Felsenküste des Pazifik Richtung Süden und besuchen das Schloß eines Milliardärs (Hearst Castle). Sehr spät erreichen wir VISALIA. Im Sequoia NP genießen wir den phantastischen Ausblick auf schneebedeckte Berge der Sierra Nevada. Wir besteigen den Moro Rock, beobachten Bären, durchwandern und umwandern die riesigen Sequoias (9 m Durchmesser). Eine Nebenstraße führt uns zwischen Schneewänden zu einem Bergsee im Kings Canyon NP.

Der nächste Vormittag ist langweilig, aber die luxuriösen Zimmer in der "Pyramide" (55$) und das vorzügliche Buffet lassen die Strapazen der 386 Meilen (618 Km) durch die Mojave Wüste bis LAS VEGAS schnell vergessen. Wir haben sogar noch Zeit für eine Stadtrundfahrt, die im offenen Jeep besonders viel Freude macht. Am zweiten Tag bringt ein kurzer Regenschauer eine Abkühlung von 20°C - ach wie schön - am Vormittag hatten wir beim Hoover Damm noch 45°. Das Luxor Hotel ist leicht zu finden, aber unser Zimmer, eins von 4500, ist nur über Irrwege, vorbei an Tausenden von Spielautomaten zu erreichen. Ein leichter Umweg führt uns über die "silver road" durch einsames Gebiet zu den ursprünglichen Resten der legendären "Route 66". Flagstaff dient uns als Basis für den Grand Canyon Besuch.

Nun geht es weiter nach Mexican Hat, natürlich befahren wir auch den 17 Miles Drive im Navajo National Monument Valley. Weiter geht es über die einzige 4 Staaten Ecke (four corners) nach CORTES. Der Besuch von Mesa Verde hat sich wirklich gelohnt. Die Anasasi Indianer haben sich eine wunderschöne Landschaft für ihre in die Steilwand eingebauten Häuser ausgesucht. Mesa Verde war unser östlichstes Ziel und nun fahren wir wieder Richtung Wesen. MOAB ist unser nächstes Ziel. Im ARCHES NP befahren wir auch die westliche, unbefestigte Straße. Dieser Weg sollte von Norden nach Süden befahren werden und die Einfahrt erfordert ein 4 WD Fahrzeug. Einen ganzen Tag benötigen wir für die "potash road", den "Shafer Canyon", "Gooseneck overlook", "Muselman arch" (an der "White Rim Road"), "Island In The Sky", "Grand View", "green river overlook", "Deadhorse point overlook" (5$ die sich rentieren). Die Rückfahrt erfolgt über den abenteuerlichen "Long Canyon". Sandig, mit einigen Felsbrocken, geht es steil bergab und der Colo
rado hat uns wieder. 4x4 sehr empfehlenswert.

Leider habe ich für die "Slickrocks" in Moab nicht mehr viel Zeit und wir fahren zu den "Needles". Die alte Straße zum "Elephant Hill" ist in einem so schlechten Zustand, daß nur vereinzelte Asphaltstücke den Straßenverlauf erahnen lassen. Wir drehen also um und besorgen uns um 5$ die Erlaubnis für das Befahren des "Salt Canyon". Die meiste Zeit fahren wir dabei auf weichem Sand oder im Wasser durch üppige Vegetation. Am späten Nachmittag verlassen wir den "Needles NP" und fahren nach BLANDING. Übernachtung in der empfehlenswerten "Prospector Motor Lodge". Rückblickend müssen wir sagen, daß für nur einen Tag der lange Umweg zu den "Needles" nicht lohnt und man sollte zumindest eine Campingnacht einplanen.

Am Weg nach HANKSVILLE besuchen wir die "Natural Bridges" und "Lake Powell". Am Nachmittag besuchen wir das lustige "Goblins Valley". Da ich meiner ausgezeichnet Beifahrerin eine Kreuzung nicht angebe, verpassen wir den Rückweg nach Hanksville und landen in einem ausgetrockneten Flußlauf. 2 Meter unter uns sehen wir zwar Reifenspuren aber da die Sonne schon nahe am Horizont steht, beschließen wir umzudrehen. Wir hatten zwar immer ca. 8 Liter Wasser, Satellitennavigation und Funkgerät im Auto; aber man muß ja kein unnötiges Risiko eingehen. Hanksville hat aber noch zwei Überraschungen für uns bereit. Erstens das schlechteste Essen und zweitens haben wir unseren "Brustbeutel" im Motel vergessen. Und nun zum Guten. Unser Geld hat das Zimmermädchen gefunden und die Verpflegung in Amerika war ansonsten ausgezeichnet. Ausgenommen einer "Gravy Sauce". Die Fahrt über Hwy 24 und Hwy 12 via "Capitol Reef NP" ist wunderschön. Ein absoluter Höhepunkt ist der abwechslungsreiche Highway Nummer 12. Zwei Übernachtungen in TR
OPIC. Tagesausflug zu allen Aussichtspunkten des "Bryce Canyon" und Wanderung am "Bryce Point" und im "Navajo Canyon" (Navajo Trail - ein absolutes Muß).

Die nächste Tagesetappe führt uns nach SPRINGDALE. Der kurze Umweg über "Pink Coral Sand Dunes State Park" hat sich wirklich gelohnt. Den Jeep auf den Sanddünen zu bewegen macht mächtig Spaß. Die Morgenwanderung im kalten "Virgin River" bringt mich zu den Engstellen des "Zion Canyon". Bald steigt aber das Thermometer auf 45°C und wir beschließen, den ZION NP von oben zu besichtigen. Der "Lava Point" liegt 2450 m hoch, das Klima ist phantastisch und die Seen, Wasserfälle und grünen Getreidefelder erfreuen das Auge. Nun tanken wir Energie für die morgige Tagesetappe; "Death Valley". Der Temperaturbereich erstreckt sich wieder von 27°C (Spring Mountain) bis 49° (FURNACE GREEK RANCH). Wir haben Mut und schalten die Klimaanlage aus. Der Fahrtwind schmerzt, die Eindrücke sind Riesig. Golfplatz des Teufels, Dantes View, Zabriskie Point.

Nun wird es schnell kühler. Unser nächstes Nachtlager ist in BISHOP. Ausflug zum "Sabrina Lake". Wir sehen Schnee bis zum Wasser. Eine schöne Autobahn führt uns am Ostabhang der "Sierra Nevada" bis LEE VINING. Die Olympiastadt "Mammoth Lakes" mit den Snow board" Fahren hat uns sehr gefallen. Eine Umrundung des "Mono Lakes" scheitert, da das viele Schmelzwasser den unbefestigten Feldweg immer wieder überflutet. Die Tufa Steine sehen wir aber dennoch. "Bodie" ist faszinierend und die Zufahrt über die Nebenstraße ist nicht so wild wie beschildert.

Gott sei Dank. Der Tioga Paß ist nun schneefrei (gestern war er noch gesperrt) und wir fahren durch den Yosemite NP zum Aussichtspunkt "Glacier Point" - ein Besichtigungsmuß ! Das Nachtlager schlagen wir in GROVELAND auf. Groveland ist wie die Geisterstadt Bodie, aber noch mit (Ur-)Einwohnern. Hier sollte man ein Hotel vorbestellen.

Die letzte Tagesetappe führt uns via San Raffael Brücke, Fairfax, Olema, Stinson Beach in den Norden von San Francisco. Die Nordeinfahrt über die "Golden Gate Bridge" nach SAN FRANCISCO ist unbeschreiblich schön. Die drei Wochen sind nun vorbei, meine Frau besichtigt nun einige Tage San Francisco und ich starte meine Expedition - den RUBICON TRAIL.
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