Offroad-Regeln und FahrkursINHALTSVERZEICHNIS:Offroad-Regeln und FahrkursOFF ROAD REGELN - CHECKLISTE: Grundsätzlich gilt die STVO. In Ausnahmefällen kann sinnvoller sein: Vorbereitung: Wir fahren: Bei Wasserkreuzungen ist folgendes zu beachten: Abschlussarbeiten: Kurzer Offroad-Fahrkurs (Offroad-Regeln) Vorausschauend fahren! Anschnallen Sitzposition Fahren Hang - abwärts: Bergauf fahren Die Fahrt endet am Hang - was nun? Graben überfahren Fluss passieren Lange Matsch- oder Sandpassagen Das Fahrzeug droht seitlich zu kippen Der Wagen liegt auf der Seite Bremsen REIFEN Reifendurchmesser in cm Reifendruck: Gebote im Gelände (Offroadregeln in Kurzform) Grundsätzlich gilt die STVO. In Ausnahmefällen kann sinnvoller sein:+ Das manövrierfähigere Fahrzeug sollte ausweichen.+ Bergauf fahrende Fahrzeuge haben Vorfahrt. + Bei Gegenverkehr links fahren (nach Absprache!!) um Fahrern Blick zum Straßenrand zu ermöglichen. Vorbereitung:+ Antenne einziehen, Spiegel anklappen, Sitzposition vorrücken, ABS ausschalten.+ Klimaanlage abschalten, um springen der Leerlaufdrehzahl zu verhindern. + Autoflüssigkeiten mindestens auf Maximum, alle Teile sichern. + Weicher Boden: Reifendruck auf 0,9 Bar verringern (Kontaktfläche und walken). + Spitze Steine: Reifendruck stark verringern um Punktbelastung zu verringern. Wir fahren:+ Daumen am Lenkrad (nicht innerhalb).+ Rechtzeitig Sperren einlegen aber nicht unnötig verwenden. + Die Räder sollten nie blockieren. Mitbremsen erlaubt. Vermeide aber Kuppeln. + Fahre so langsam wie möglich und so schnell wie notwendig! + Die Räder sollten nie durchdrehen. + Rechtzeitig Geschwindigkeit aufbauen und bei geringer Bodenhaftung Gas wegnehmen. + Lenke so wenig wie möglich (wie ein Schiff) + Gräben und Firste sind schräg zu kreuzen. Außer wenn sehr steil. + Steile Auf-/Abfahrten immer in der Falllinie und im niedrigsten Gang (evt. mitbremsen). + Langes Gras und Wasser ist vorher zu Fuß zu erkunden ! + Schrägfahrten mit allen Sperren. Bei Kippgefahr Gas geben und in Falllinie lenken. Bei Wasserkreuzungen ist folgendes zu beachten:+ Überprüfe (zu Fuß): Strömung, Untergrund, Ausfahrt Tiefe!+ In die Luftansaugung darf nie Wasser eindringen (zerstört Motor!). + Ist Auspuff unter Wasser, dann Motordrehzahl mindestens 1500 U/Min. + Kreuze wo der Fluss seicht ist (breiter und mehr Strömung). + Fahre im kleinsten Gang und mit erforderlichen Sperren. + Im Wasser nicht schalten und Sperren betätigen. + Langsam leicht Flussabwärts fahren. (Fahrzeug wird geschoben, kleine Bugwelle) + Wenn erforderlich nur Flussabwärts aussteigen ! + ACHTUNG: Nach Wasserdurchfahrt KEINE BREMSWIRKUNG !!! + Nach Wasserdurchfahrt Bremsen säubern und trocknen ! + Mitdenken ! - Alles kann auch anders sein. Abschlussarbeiten:+ Nach Geländefahrten den Reifendruck und Fahrzeugunterseite prüfen.Kurzer Offroad-Fahrkurs (Offroad-Regeln)Vorausschauend fahren!Auf der Straße, weil das Fahr- und Bremsverhalten Ihres Geländewagens anders ist.Im Gelände weil überall Gefahren lauern. Bei schwierigem Gelände, z.B. bei Schlamm oder vor Steigungen, ist auf 4L umzuschalten (4L heißt: Allradsystem langsam, das Reduktionsgetriebe wird eingeschaltet, es arbeitet mit etwa 50 % Untersetzung und bringt mehr Kraft auf die vier Antriebsräder). Fahren Sie nach Möglichkeit nie allein ins Gelände. Ein zweiter Wagen kann helfen oder Hilfe holen. Denn: ein Bauer mit seinem Traktor ist nicht immer in der Nachbarschaft! AnschnallenNach dem Gesetz brauchen Sie sich im Gelände nicht anzuschnallen. Tun Sies trotzdem. Zu Ihrer Sicherheit und der Ihrer Mitfahrer. Schmiert das Auto ab und Sie springen raus, holt Sie der Koloss schneller ein als Sie meinen. Ausnahme: fahren über zugefrorenen See und bei extremen Bergstraßen. Angeschnallt sind Sie sicherer. SitzpositionWie ein Rennfahrer mit ausgestreckten Armen? -Falsch! Setzen Sie sich nahe ans Lenkrad mit senkrecht gestellter Sitzlehne. So können Sie besonders an Steigungen und bei Gefällestrecken besser sehen, was vor Ihnen passiert. Halten Sie die Arme deutlich angewinkelt so haben Sie eine bessere Hebelwirkung. Die Hände stehen auf Viertel vor Zwei, also die Linke Hand auf Neun, die rechte Hand auf drei Uhr. Die Daumen raus aus dem Lenkrad. Weil Widerstände vor den Rädern das Lenkrad plötzlich herumschlagen können, kann es zu bösen und sehr schmerzlichen Verletzungen kommen. Das wollen wir verhindern. Gut beraten sind Sie, mit Handschuhen zu fahren. Mit ihnen lässt sich das Lenkrad besser greifen. Dies gilt besonders für schwitzige Hände und wer bekommt die in gefährlichem Gelände nicht ? Außerdem können Sie mit Handschuhen Gegenstände aller Art besser und sicherer aus der Fahrbahn räumen. Ein absolutes muss bei arbeiten mit der Winde. Lederbesohlte Schuhe gehören nicht ins Cockpit eines Geländewagens. Sie können damit leicht von den Pedalen rutschen, und was dann passieren kann, brauchen wir wohl nicht zu erläutern. Tragen Sie sportliches oder derbes Schuhzeug! Winkeln Sie in Ihrer Sitzposition die Beine leicht an: In Steigphasen lassen sich die Pedale besser erreichen und bedienen. Mit dem Linken Fuß stützen Sie sich fest ab und vergessen Sie in Steigungen oder im Gefälle die Kupplung! Fahren Hang - abwärts:
Wählen Sie einen niedrigen Gang, je nach Fahrzeug den ersten oder zweiten. Seine Untersetzung im Getriebe und der Motor bremsen genug, Sie können sich voll auf das Lenken konzentrieren.
ALSO: Füße weg von allen Pedalen, nicht bremsen und nicht kuppeln. UND: Fahren Sie in ,,Fall-Linie" ab, auf keinen Fall schräg. In extremen Fällen (größer 45 °) kann leicht mitgebremst werden aber um Himmels Willen – ja nicht Kuppeln !! Bergauf fahren
Wählen Sie, je nach Motorleistung, einen stark untersetzten Gang, je nach Fahrzeug und Beladung den ersten, zweiten oder auch den dritten Gang.
Fahren Sie den Hang im rechten Winkel an. Schalten und kuppeln Sie während der Steigphase nicht! Oben angekommen, also sobald sich die Motorhaube neigt, Gas weg und stehen bleiben, erst kontrollieren, was hinter der Kuppe Los ist, ob das Fahrzeug aufsitzen kann, ob ein Hindernis im Wege ist, wie es weitergehen kann. Bei zu geringem Böschungswinkel kann schräg angefahren werden. Aber dann sofort in Falllinie übergehen! Umkippgefahr! Die Fahrt endet am Hang - was nun?Zum Beispiel: Die Motorkraft reicht nicht aus. Oder: Ein Hindernis verwehrt Ihnen die Weiterfahrt. Jetzt machen wir das sogenannte Schlüsselspiel: Zündung ausschalten (Das Fahrzeug hängt jetzt am Getriebe und befindet sich im Stillstand) Fußbremse kräftig treten und dann erst die Kupplung treten um den Rückwärtsgang einlegen zu können, Kupplung loslassen, Bremse langsam Lösen. Das Fahrzeug hängt jetzt am Getriebe und befindet sich im Stillstand. Beide Füße unter den Sitz, Lenkrad fest umfassen, auf Rückwärts- oder Talfahrt konzentrieren. Starten, also Motor anlassen, kein Gas geben. Das Fahrzeug rollt mit Langsamer Geschwindigkeit zurück. Sie konzentrieren sich nur aufs Lenken. So kann nichts passieren. Die Räder müssen sich immer drehen! Eventuell etwas Gas geben um blockierende Räder zu verhindern. Das selbe Verfahren ist auch bei Vorwärts-Talfahrt anwendbar. Je nach Fahrzeug, Reifen, Untergrund, Beladung und Hanglänge wählen Sie den ersten oder zweiten Gang für das Schlüsselspiel Graben überfahrenFahren Sie ihn nie im rechten, sondern stets im spitzen Winkel an. So durchfahren Sie den Graben immer nur mit einem Rad, während – theoretisch - die anderen drei Räder für den nötigen Vortrieb sorgen können. Bei zu geringer Verschränkung - zwei diagonale Räder heben ab - muss mindestens das Mitteldifferential und Hinterachsdifferential gesperrt werden. Anstatt der Sperren oder zusätzlich kann man die Grabenränder abgraben, mit stabilen Sandblechen oder Pfosten eine Rampe bauen oder die antriebslose Passage mit etwas Schwung überbrücken. Fluss passieren
Wenn Sie wissen, dass die ,,Wattiefe", also die Distanz zwischen Boden und wassersensiblen Teilen (Luftansaugung) Ihrer Maschine, nicht überschritten wird, ist eine Flussdurchquerung kein Problem.
Die ,,Wattiefe" liegt beim Land Cruiser Jj9 bei 700 mm. Fahren Sie langsam in den Fluss, dann zügig und konstant weiter. So kann einmal kein Spritzwasser in den Motorraum gelangen und die Elektrik (Elektronik) beeinflussen, und zum anderen kann sich vor dem Motor ein Luftpolster bilden, der das Triebwerk mit dem nötigen Sauerstoff versorgt. Achten Sie darauf, dass sich vor dem Kühler ein Wellental bildet. Graben- oder Flusstiefe sind unbekannt: Riskieren Sie keine Durchfahrt. Schreiten Sie das Gewässer vorher ab (besser noch: schicken Sie Ihren Beifahrer). Ein nasser Körper lässt sich trocknen, ein mitten im Fluss abgesoffener Geländewagen nur sehr schwer bergen. Alle Sperren einschalten! Hat der Fluss eine starke Strömung dann muss das Fahrzeug gesichert werden. Eventuell mit offenen Türen fahren und das Wasser durchmarschieren lassen, um den Strömungswiederstand zu verkleinern. Außerdem wird die Gefahr des 'Aufschwimmens' verringert. Merke: ein nasser Geländewagen lässt sich eher bergen als ein fortgeschwemmter. Lange Matsch- oder Sandpassagen
Wählen Sie einen stark untersetzten Gang, je nach Gewicht und Beladung bzw. Motorisierung den zweiten oder dritten.
Nutzen Sie die Fahrdynamik (Masse in Bewegung) des Geländewagens aus. Fahren Sie zügig und konstant - ohne zu schalten! Geben Sie gleichmäßig Gas, verhindern Sie durchdrehende Räder! Nur in Extremfällen: Senken Sie den Reifendruck bis auf 0,8 oder 1,0 bar ab. Der Reifen hat jetzt eine breitere und größere Aufstandsfläche und er kann sich besser selbst reinigen (walken) und hat bessere Traktion. Aber: das Wieder-Aufpumpen ist oft schwierig und sehr anstrengend. Hier empfiehlt sich ein Kompressor, der sich an den Zigarettenanzünder anstecken lässt oder Sie nützen den Kompressor einer ARB Sperre. Hilfsmittel: Bei Mitnahme von sogenannten Luftlande- oder Sandblechen bitte deren Gewicht berücksichtigen. Auf dem Dach transportiert können diese die Kopflastigkeit des Fahrzeuges enorm negativ beeinflussen. Dasselbe gilt für Greif- und Hebewerkzeuge, sowie Benzinkanister. Das Fahrzeug droht seitlich zu kippenDer Wagen liegt auf der Seite
Motor aus! Ruhe bewahren! Insassen beruhigen! Keine Panik aufkommen lassen! Handbremse anziehen (für später, jetzt kann er ja nicht wegrollen) Die freie Tür hochstemmen
Bei kleinen und leichten Fahrzeugen ist es möglich, die Gurte als Hebelarm zu benutzen um das Fahrzeug wieder auf die ,,Räder" zu ziehen. Nur in Extremsituationen: Frontscheibe raustreten und Insassen neben der Motorhaube aussteigen lassen. Wichtig: Hecktüre bei Geländefahrzeugen nie abschließen oder verriegeln, sondern als ,,Notausgang" nützen. ACHTUNG bei Geländefahrzeugen mit Benzinmotor: Elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung etc. nicht bedienen ! Expioslonsgefahr BremsenDas Antiblockierungssystem muss im Gelände ausschaltet sein, um den beim bremsen vor den Rädern entstehenden Erdwall nützen zu können. Panikbremsen: Das plötzliche Bremsen in nassem oder glattem Gelände mit Allrad sowie auf Eis und Schnee. Man spricht vom Bremsen auf der Ebene, vom ,,Panikbremsen". Sie treten blitzartig die Kupplung, das Allradsystem wird eliminiert. Dann versuchen Sie, selbst zu antiblockieren - mit kurzen, kräftigen Tritten auf die Bremse. So können die Räder nicht blockieren, das Fahrzeug bleibt für seinen Lenker unter Kontrolle, die Räder können kurz anbremsen, dann bekommen sie wieder Traktion. Dann bremsen Sie wieder ab, bekommen wieder Traktion. Dann bremsen Sie wieder ab, bekommen wieder Traktion, und so weiter. Der Bremsweg kann zwar geringfügig Länger werden, das Fahrzeug schmiert aber nicht ab. REIFENReifendurchmesser in cm=((ReifenbreiteCm x (Verhaeltnis/100) x .03937 x 2)+ FelgendurchmesserInch) * 2.54 Reifendruck:Bei kaltem Reifen messen.10 Grad Fahrenheit aendert Reifendruck um 1 psi. 1 Grad C aendert Reifendruch um 12,66 mBar. Gebote im Gelände (Offroadregeln in Kurzform)1) Kein Alkohol 2) Sperren Sie das Mitteldifferential Ihres Geländewagens, sobald die Straße verlassen wird - und nicht erst dann, wenn man im Gelände aufsitzt. Wird das Gelände schwieriger, untersetzen Sie Ihr Fahrzeug (Geländegang einlegen). Sperren Sie das Hinterachsdifferential bei bedarf. 3) Fahren Sie im unübersichtlichen Gelände langsam. Unter dem Bodenbewuchs verbergen sich oft tückische Hindernisse. 4) Halten Sie nur kritischen Passagen immer an, erkunden Sie den Weitergang der Strecke. 5) Achten Sie beim langsamen Durchfahren schwieriger Stellen dass Ihr Geländewagen immer in Bewegung bleibt. Solange sich das Fahrzeug bewegt, hilft dies mit, dass Sie auch auf losem schlüpfrigen Terrain weiterkommen. 6) Befahren Sie Steilhänge bergauf und bergab immer in der Falllinie, legen Sie vorher den richtigen Gang ein und stellen Sie den linken Fuß fest auf die Fußablage. Auf keinen Fall darf die Kupplung betätigt werden! 7) Wenn Sie eine Steigung nicht bewältigen können und zurückfahren müssen, steigen Sie zuerst fest auf die Bremse, legen schnell den Rückwärtsgang ein und lassen den Wagen ebenfalls in der Falllinie langsam mit Motorkraft zurücklaufen. Zuerst einkuppeln und Bremse langsam lösen oder leicht mitbremsen wenn kein Untersetzungsgetriebe vorhanden ist oder das Gefälle zu stark ist. 8) Überfahren Sie Kuppen langsam, denn flotte Sprünge sehen zwar gut aus, doch können damit Fahrwerkschäden eintreten. 9) Grabensohlen und Böschungen sollen ebenfalls in der Falllinie angefahren werden, in extremen Fällen fahren Sie bei Nichtausreichen des Böschungswinkels Ihres Autos das letzte Stück schräg (diagonal). 10) Vermeiden Sie das Fahren in tiefen Spurrillen. Vor allem dort, wenn Sie die tatsächliche Tiefe nicht kennen (Wasserlacken)! Wieder vorher erkunden (mit Ast ausloten!). 11) Hindernisse auf Ihrem Pfad sollten im Zweifelsfall nicht zwischen die Räder genommen werden. Überfahren Sie diese mit einer Wagenseite! An den Wagenseiten ist die Bodenfreiheit höher! 12) Prüfen Sie bei Wasserdurchfahrten die Tiefe des Gewässers und suchen Sie eine geeignete Stelle, an der Sie das Wasser wieder verlassen können. Achtung: Stille Wasser sind tief! Fahren Sie langsam im Wasser. Wellental vor dem Kühler - dann Bugwelle! 14) Fahren Sie im Entremgelände immer zu zweit - ein zweites Fahrzeug ist oft wichtig! 15) Prüfen Sie im Extremfall auch vorher immer die Bodenverhältnisse und stellen Sie Ihre Fahrweise dementsprechend ein: Fester Untergrund - äußerst langsam. Lockerer Boden - so schnell, dass die Bewegungsträgheit über Stellen mit verminderter Traktion hinweghilft. 16) Achten Sie darauf, dass Ihr Reifenprofil sich nicht mit Schlamm verklebt oder zumacht. Nur ein freies Profil sorgt für den für die Traktion wichtigen Verzahnungseffekt. Eventuell Luft ablassen. 17) Bei rutschigen Passagen hilft oft nur ein kleiner Anlauf mit eher höheren Gang. ?? Ballast im Fahrzeug verteilen. 18) Zur Verbesserung der Traktion kann kurzfristig der Luftdruck bis auf 0,9 Bar gesenkt werden. Der Reifen passt sich besser dem Gelände an, das Profil arbeitet sich frei (Walkeffekt). 19) Die meiste Traktion bringen Schnee- bzw. Geländeketten. 20) Wenn sich einmal die Räder durchdrehen, versuchen Sie nicht so lange ohne Hilfsmittel freizukommen, bis sich das Fahrzeug total ein-gegraben hat. Prüfen Sie ob alle Differentialsperren aktiviert sind. 21) Legen Sie Material unter die durchdrehenden Räder. Holzknüppel Steine, Gestrüpp! 22) Versuchen Sie sich Freizuschaukeln. Fahren Sie vorsichtig im ersten Gang an, bis die Räder Traktion verlieren. Legen Sie dann den Rückwärtsgang ein und versuchen das Ganze verkehrt - dann wieder nach vorne - bis Sie freikommen. Machen Sie sich eine Spur! 23) In der Wüste verwenden Sie Sandbleche, im Schlamm helfen oft Bretter (Fußmatten). 24) Legen Sie Schneeketten an, bevor Sie komplett aufsitzen! 25) Beginnt Ihr Fahrzeug aufzusitzen, versuchen Sie sofort zurückzufahren, denn das klappt manchmal auch dann noch, wenn Vorwärtsfahren nicht mehr geht! 26) Lassen Sie Ihre Mitfahrer aussteigen. 1-2 cm gewonnene Bodenfreiheit können entscheidend sein. 27) Versuchen Sie das Hindernis zu beseitigen. 28) Verwenden Sie den Wagenheber, um den Wagen hoch zu bekommen, falls er aufsitzt. Sie können dann auch entsprechendes Material unter die Räder legen. 29) Bei ausreichender Körperkraft können Sie mit einem Pfahl (Hebelgesetzt) das Fahrzeug Bei ausreichender Körperkraft können Sie mit einem Pfahl (Hebelgesetzt) das Fahrzeug anheben und Material unter die Räder legen. ![]() Mail an Autor: Heinrich.Huber@huweb.net
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